Die Pianistengasse

Ein musisch-musikalischer Sommerabend auf dem Platz der Piaristengasse

Einmal im Jahr verwandelt sich die Piaristengasse in der Josefstadt in die „PIANISTENGASSE“ und lädt ein breitgefächertes Publikum ein bei herausragenden musikalischen Beiträgen Platz, Stimmung und inspirierende Musik gleichermaßen zu genießen.

Ein Flügel wird auf den barocken Platz gestellt, eine Szenerie erstellt, die einerseits spontan und inszeniert zu gleich wirken mag, ein vielschichtiges Publikum ansprechen will und unterschiedliche Musikstile über ein und denselben Flügel von unterschiedlichsten MeisterInnen ihres jeweiligen Faches einlädt ihren jeweiligen Stil zu spielen, leben und zu vermitteln.

20.20 Uhr Eröffnung die PIANISTENGASSE 2020“ bei Dämmerung

20.23 Uhr Franz Hautzinger und Rupert Huber

20.58 Uhr Fink und Star Diethard Leopold & Kanako Hayashi – Von Japan bis Operette

21.43 Uhr Dominik Nostitz spielt eine Hymne auf die Josefstadt und vielleicht davor noch eine kleine Melodei

22.22Uhr Elaine Loebenstein improvisiert zu alten Wienaufnahmen des Filmmuseum Wiens

22.37 Uhr „Pippa“ Pippa Galli und Hans Wagner ist „Alles egal!“ und geben einen Vorgeschmack auf ihr geniales neues Album

Dass während inniger Hingabe keine Note einer Chopin-Nocturne weniger genau gespielt wird als im Konzertsaal, wo kein 13A vorbeirauscht und auch keine Kinder eine Hintergrundkulisse bieten, versteht sich über die Jahre von selbst und ist Teil des Programmes und der vermittelnden Inszenierung.
Dadurch werden erst Interesse an Klassik (Maria Radutu, Deirdre Brenner, Gebrüder Ivanov), Experimentellem (Rupert Huber, Didi Kern, Salah Addin, Philipp Tröstl, Toypiano-Player, Karlheinz Essl), LiedermacherInnen (Violetta Parisini, Angela Tröndle, Hannibal Means, Tania Saedi) uvm, haben über die Jahre dazu beigetragen, das reichhaltige Spektrum an Spiel- und Stilmöglichkeiten anhand (oder auch manchmal mehrhand..) eines Flügels, einem interessierten und mitgehenden Publikum näherzubringen.

Von preisgekrönten Chopin Interpreten über junge KomponistInnen bis zu sehr arrivierten Sphärenkünstlern trifft Klassik auf Liedermacherkunst bis zu international verbreiterter Musik. Der Platz wird an diesem Abend zu einer Art mediterranen Piazza und lädt bei freiem Eintritt einen jeden Gast ein, die Schönheit dieses Ortes verstärkt durch ein besonderes musikalisches Erlebnis zu genießen und zu erleben und neue Formen und Stile der Musik kennenzulernen.

Der Künstler Josef Trattner (Ur-erfinder der Sitzkultur im MQ, vor den Enzis) platziert seine Schaumstoffmöbel von Kuben bis Sofas, um älteren Personen eine angenehme Sitzgelegenheit zu bieten und Kindern die Möglichkeit aus den Kuben spielerisch Figuren auf dem Platz zu bauen, bzw. auch darauf zu sitzen. Jeder Besucher möge sich somit seinen eigenen Lieblingsplatz im Auditorium suchen, da die Schaumstoffmöbel kaum Gewicht haben und von jung oder alt getragen oder auch gestapelt werden können, wenn gewünscht.

Bei Dämmerung beginnt auch die Lichtinstallationen auf die barocke Kirche, die thematisch zu den Kompositionen und Stimmungen passt.

Parallel dazu bietet die Italienische Musikerin und Sängerin Sofia Taliani 8 „Concerts for One“ an. Es werden acht „freitickets“ ausgewählt werden. Die jeweiligen Lose werden in den umliegenden verein08 gebracht, wo Sofia Taliani nach einem kurzen Kennenlerngespräch fünf bis zehn Minuten ein „concert for one“ für die jeweilige Person aufführen wird. Aus Klassik, World Musik, Chanson etc…je nach Situation und Stimmung.